Mondkalender Garten Unkraut

Das Entfernen von Unkräutern wird zumeist aus optischen Gründen durchgeführt. Nicht selten, wäre es jedoch nicht notwendig, denn auch Unkräuter können einen Beitrag im Garten leisten. So fördern sie zwischen Kulturpflanzen die Gare des Bodens. Er wird krümeliger, zeigt sich gut durchlüftet, die Feuchtigkeit hält besser und die Kulturpflanzen können ihn leichter durchwurzeln. Auch kann so manches unliebsame Unkraut sich bei näherer Betrachtung als Wildgemüse, Kräutlein oder Heilpflanze entpuppen. Der Spitzwegerich ist ein gutes Beispiel für ein essbares, in Salaten köstliches Unkraut, das bei Erkrankungen der Atemwege auch noch Heilwirkung zeigt. Die Brennnessel ist Futtertier für Schmetterlingsraupen und schmeckt als Brennnesselsuppe oder Brennnesselspinat einfach köstlich. Ihre Heilwirkung etwa bei Arthrose ist inzwischen wissenschaftlich belegt. Die Brennnessel stärkt das gesamte Immunsystem und ihr Samen steigert die Vitalität. Soll das sogenannte Unkraut, dem oftmals der Name nicht gebührt, dennoch entfernt werden, eignen sich verschiedene Tage des Mondkalenders besonders gut.

Mondphasen unterstützen gegen Unkraut

Generell keimt Unkraut am schlechtesten, wenn sich der Mond im Zeichen des Steinbocks befindet, am besten im Zeichen des Löwen. Das Ackerhellerkraut, das sich nur schwer jäten lässt, da seine Wurzeln mitunter bis zu einem halben Meter in den Boden reichen, kann im Garten zur Plage werden. In seinen Schötchen sind mehrere Samen, die sich selbst aussäen, wodurch sich die Pflanze stark vermehrt. Wird sie im Zeichen des Wassermanns gejätet, ist die Entfernung des Unkrauts wesentlich effizienter als an anderen Tagen. Nicht so lästig wird das Kletten-Labkraut. Vor seiner Entfernung, die am besten im Zeichen von Stier und Widder geschieht, sollte bedacht werden, dass sie Nahrungspflanze für mehr als 40 Insektenarten und ein herrliches Wildgemüse ist. Der Hahnenfuß und alle rankenden Unkräuter sollten gejätet werden, wenn der Mond den Krebs durchläuft. Für Vogelmiere und alle Arten von Gras eignen sich die Zwillingtage und für Schachtelhalm, Distel und Huflattich die Jungfrautage. Doch auch hier gilt es zu hinterfragen, ob Schachtelhalm, Distel und Vogelmiere wirklich aus dem Garten müssen. Ein Spinat aus Vogelmiere oder Vogelmierensalat ist nicht nur schmackhaft, sondern auch bekömmlich. Der Schachtelhalm, oder Zinnkraut, galt schon bei den alten Griechen als hervorragende, universelle Heilpflanze. Zu beachten ist auch, dass beim Lockern des Bodens, Wurzelunkräuter an Wurzeltagen gefördert werden, ebenso Blattunkräuter an Blatttagen.

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