Mondkalender Blumen Gießen

Wenn die Sonne die Erde im Garten austrocknet, kann sich mit dem Gießen niemand zur Gänze nach dem Mond richten. Die Pflanzen dürsten nach Wasser. Anders verhält es sich mit den Zimmerpflanzen. Die Gießzeiten auf die Mondphasen abzustimmen, lohnt sich. Die Pflanzen werden es mit üppigem Wachstum und einer reichen Blattwerk danken. Den Mondzyklus bilden vier Mondphasen innerhalb von ungefähr 28 Tagen. Der Vollmond geht dabei in den abnehmenden Mond über, auf den Neumond und zunehmender Mond folgen. Der Mond durchläuft in dieser Zeit auch alle zwölf Tierkreiszeichen, die wiederum den vier Elementen, Feuer, Erde, Wasser und Luft, zugeordnet sind. Krebs, Skorpion und Fische bilden die Wasserzeichen, Zwilling, Wassermann und Waage die Luftzeichen.

In den Zeichen des Wassers

Steht der Mond in den Wasserzeichen, können Grünpflanzen Wasser besonders gut aufnehmen und speichern. Sie an diesen Tagen zu gießen, fördert das Blattwachstum. Wichtig ist, die Pflanzen mehrmals täglich zu gießen. Am letzten Tag der Phase sollte die Erde im Topf so nass sein, dass im Übertopf oder in der Tasse unter dem Pflanzgefäß Wasser steht. Die Pflanzen können das Wasser an diesen Tagen derart gut speichern, sodass sie, ohne zwischendurch gegossen zu werden, bis zu den nächsten so genannten Wassertagen durchhalten. Wer seine Zimmerpflanzen bisher regelmäßig mehrmals die Woche mit Wasser bedacht hat, sollte die Pflanzen langsam und vorsichtig an den neuen Rhythmus gewöhnen, dabei kann ihnen zwischendurch an Steinbock, Jungfrau und Stier-Tagen Wasser gegeben werden. Ist die Umstellung vollzogen, wird nur noch an den Tagen Wasser zugeführt, in denen der Mond das Sternbild von Krebs, Skorpion und Fisch durchläuft. Das Blattwerk entwickelt sich nach kurzer Zeit üppig und kräftig, Ungezieferbefall bleibt aus. Grünpflanzen, deren Blattwerk im Vordergrund steht oder deren Blätter als Gemüse Verwendung finden, reagieren an diesen Tagen besonders auch auf Zuwendung und guten Zuspruch. Gartenpflanzen lassen sich aufgrund der sommerlichen Trockenheit nicht gänzlich auf den Mondrhythmus umstellen, Beachtung sollte er dennoch finden. Durchaus kann an den Wassertagen stärker gegossen werden, die Pflanzen halten der folgenden Trockenheit durch die Wasserspeicherung besser und länger stand. Besonders Blattgemüse wird sich dadurch besser entwickeln. Nicht nur mehr Ernte wird sich ergeben, sondern das Gemüse wird entsprechend gehalt- und geschmackvoller ausfallen.

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